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Die Stadt 135 km nördlich von Antalya an der türkischen Riviera mit Ihren 90.000 Einwohnern ist der beliebteste Badeort der Türkei. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1933 von Kemal Atatürk. Die Geschichte besagt, dass Alanya im zweiten Jahrhundert ein Stützpunkt kilikischer Piraten war. Im Jahr 1471 wurde die Region Teil des Osmanischen Reiches, mit Tarus zusammen gehörte Sie im Jahre 1571 zu Zypern und ab 1864 zu Konya und zu guter letzt ab 1868 zur Provinz Antalya und verfügt heute als einzige Stadt über einen Ausländerbeirat.
Der Tourismus, von dem Alanya heute lebt, kam durch die Entdeckung der Damlatas Höhle bei Hafenarbeiten im Jahr 1948. Die Luft der Höhlen hat eine heilende Wirkung auf Atemwegserkrankungen. Darauf hin wurde Alanya bekannt. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Burg von Alanya die im zweiten Jahrhundert befestigt und ausgebaut wurde. Der Burgberg mit dem alten Stadtzentrum und seiner Moschee, der Rote Turm (ethnographisches Museum) in Backsteinbauweise am Hafen prägt noch heute das Stadtbild Alanyas. Am Fuß des Berges befindet sich die Damlatashöhle (Tropfsteinhöhle). Wer gerne Museen besucht, der sollte das Archäologische Museum der Stadt besichtigen. Etwas außerhalb von Alanya liegt die Stadt Anamur mit ihrer sehenswerten Burg und der historischen Stadt Anemurion, ein toller Tagesausflug!
Deutsche Urlauber bestimmen das Geschehen in Alanya. Überall in der Stadt findet man deutsche Beschilderungen und gut deutsch sprechende Türken sowie die BILD Zeitung und viele deutschsprachige Zeitungen (Alanya-Boten, Orange etc.). Neben einer Vielzahl von deutschen Aussiedlern findet man in Alanya auch noch russische Emigranten, Skandinavier und Dänen, die sich hier niedergelassen haben.
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