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Dieses Bad ist eine Art Sauna die vorwiegend im arabischen Raum, im iranischen Kulturkreis und natürlich in der Türkei vorfindet. Das Hamam ist ein wichtiger Bestandteil der islamischen Badekultur und auch im westlichen Europa unter dem Namen „türkisches Bad“ bekannt.
Der Unterschied zur allseits bekannten finnischen Sauna ist der, dass das Hamam keine Trockensauna ist sondern ein Dampfbad, welches oftmals aus Marmor besteht und eine kreisrunde Liegefläche in der Mitte des Raumes (Nabelstein) hat. In den öffentlichen Hamams wird nach Geschlechtern getrennt. Man hat entweder separate Räumlichkeiten oder die Nutzungszeiten werden für den Besuch von Frauen und Männern variiert. In den Hotelanlagen der Türkei kann man Hamams oft gemeinsam nutzen. Wer das türkische Bad besucht bekommt ein Handtuch als so genannten Lendenschurz (Pestemal). Innerhalb der Anlage befinden sich meistens an den Wänden einen Vielzahl an Waschbecken mit warmen und kaltem Wasser mit dem man sich regelmäßig übergießt oder vom einem Bademeister (Tellak) übergießen lässt.
Hier wird neben dem saunieren auch viel für die Körper- und Schönheitspflege getan. Die Männer rasieren sich hier oft und die Frauen epilieren ihren Körper, im Islam ist das Entfernen von Achsel- und Schamhaaren Pflicht. Gegen Aufpreis werden auch oft Massagen oder Peelings angeboten. Beim Peeling wird die Haut durch Reiben mit Kese (rauer Handschuh aus Wildseide oder Ziegenhaar) gereinigt.
Das Hamam dient neben dem Reinigungsritual auch der körperlichen und geistigen Entspannung und daher folgt nach dem Besuch des türkischen Bads eine Phase der Ruhe in einem kühleren Raum.
In der Türkei findet man fast überall ein Angebot entweder in der Hotelanlage oder in separaten Anlagen an Hamams.
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